Über uns
Eine Leidenschaft für das tänzerische Spiel mit brennenden Pois¹ motiviert eine Handvoll junge bunte BernerInnen im Frühjahr 2008 zu diesem Projekt – worauf man sie in den alten Berner Gassen antrifft, nach Einbruch der Nacht, mit munterem Effort die heissen Flammen durch die Lüfte schwingend! Bald finden weitere artistische Disziplinen ins Training: zum Poi-Spiel kommt Jonglage, Musik-Improvisation, Ausdruckstanz, Akrobatik und Pantomime. Aus einem vielseitigen freien Training entstehen verschiedene Auftritte im Rahmen `Feuerspektakel mit Live-Musik`.
[¹Die Poi-Disziplin stammt ursprünglich aus der neuseeländischen Kultur der Maori. In tausendjähriger Tradition führen die Frauen einen Tanz auf, wobei sie durch Schlaufe und Schnur mit den Händen verbundene, bunt verzierte Bälle mitschwingen und synchron herumwirbeln. Poi = Ball in der Sprache der Maori. In der Feuerkunst werden diese Bälle angezündet.]
Der Wunsch aller Sinombra-Darbietungen ist es, den zuschauenden und -hörenden Menschen zum Staunen und Träumen zu bringen – ihm eine kleine seelische Entspannung zu schenken. Das gelingt durch die Freude unsererseits am Spiel mit dem Feuer, durch die stimmige Musik dazu, durch anmutige Choreografien und akrobatische Leistungen, und durch eine phantasievolle Körper- und Bewegungssprache.
Feuer an sich hat vordergründig betrachtet zwei Seiten: die beruhigende, poetische (Lagerfeuer- und Kerzenlicht-Romantik) und die antreibende, gewaltige, unberechenbare. Auf diesem Spannungsfeld fühlen sich die SpielerInnen eingeladen, durch tanzende Bewegung mit den Flammen eine kleine Geschichte zu `erzählen`. Mitunter kann von einem Ensemble der närrische Versuch unternommen werden, die Symbolik des Feuer-Ereignisses durch die theatralische Gebärde (Pantomime) zu vertiefen – womit es zu mehr Publikumsnähe, zum Lächeln und vielleicht sogar ein wenig zum Hintersinnen anregt. In jedem Fall ist das Sinombra-Spektakel ein naturhaft-menschliches Ereignis für jedes Alter, das den Sinnen schmeichelt.
Die TänzerInnen werden von Live-Musik getragen und untermalt. Seit den Anfängen von Sinombra hat hier das Perkussionsinstrument Hang immer wieder eine zentrale Rolle eingenommen und mit seinem Klang eine mystische Stimmung herbeigezaubert. Neben diesem `Klangspektakel` dürfen wahlweise auch andere Instrumente wie die singende Geige oder der jubelnde Dudelsack feierlich einstimmen.
Eine Darbietung wird von mindestens 2 bis höchstens 9 Artisten (TänzerInnen/MusikerInnen) gestaltet. Ein `Lebendiges Feuerbouquet` dauert mindestens 10 Min., ein `Feurig-poetisches Schauspiel` bis zu 30 Min. Die endgültige Form einer Sinombra-Darbietung bleibt den unterschiedlichen Fertigkeiten der SpielerInnen sowie den Erwartungen der Veranstalterin/des Veranstalters, bis zum Moment einer Vereinbarung anpassungsfähig. Einzige Bedingung für ein Feuerspektakel ist immerdar der Platz im Freien, gross genug (ca. 20 bis 30 Quadratmeter Spielfläche), idealerweise eben und geschützt von Strassenlaternen und anderen künstlichen Lichtquellen. Möglich ist es eventuell auch in einer grossen Halle …
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